Was weite Herzen füllt

Konzert am 19. April 2026 um 17 Uhr   Quartett am Ende der Zeit Naomi Binder Violine Roger Hanschel Saxophon Gero Körner Piano Attila Benkö Tuba Im Herbst 2022 fanden sich vier herausragende Künstler-persönlichkeiten unter dem Namen Quartett am Ende der Zeit zusammen. Ihre Mission: Grenzen überschreiten, Verbindungen schaffen und neue Klangwelten erschaffen. Die vielsaitige Expertise von Naomi Binder, einer österreichischen Geigerin mit japanischen Wurzeln, trifft auf Roger Hanschel mit seinen virtuosen Saxophonklängen und reichhaltigen Kompositionen. Gero Körners stilistische Vielfältigkeit am Klavier und seine feinsinnige Klangkultur zwischen Klassik und Jazz ist das Brückenglied zu den kammermusikalischen Wurzeln des aus Ungarn stammenden Tubisten Attila Benkö, der mit seinem Instrument neue Wege im Konzertdesign erschließt. Es entsteht ein einzigartiges Programm, das sich selbst als symphonischen KammerJazz bezeichnet. Hier verschmelzen Originalkompositionen mit innovativen Bearbeitungen bekannter Werke aus Klassik und populärer Musik. Mit Leidenschaft, Neugier, voller Emotion, Spielfreude und künstlerischer Hingabe schlägt das Quartett eine Brücke zwischen Barock und Beatbox, zwischen Klassik und Jazzimprovisation.

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Klangwelten im Wandel

Konzert am 8. März 2026 um 17 Uhr   HANA Gyurim Kwak Violine Fuga Miwatashi Violine Simon Rosier Viola Tzu-Shao Chao Cello Das international ausgezeichnete Quartett HANA gilt als aufstrebende Stimme einer neuen Streichquartett-Generation. Zwei Musiker und zwei Musikerinnen, vier Nationalitäten – vereint in einem einzigen Klangkörper von beeindruckender Tiefe und Präzision. Der Name HANA steht nicht nur für Einheit (koreanisch) und Blüte (japanisch), sondern auch für das, was dieses Ensemble auszeichnet: musikalische Integrität, emotionale Intensität und ein feines Gespür für Klangfarben. Mit Auftritten in renommierten Konzertsälen in Großbritannien Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien und Kanada hat sich das Quartett auch international einen Namen gemacht. In diesem Konzert spannt HANA einen fesselnden Bogen vom klassischen Meister Joseph Haydn über die expressive Klang-sprache Ludwig van Beethovens bis hin zur radikalen Reduktion bei Anton Webern – ein Programm, das Gegensätze nicht nur vereint, sondern zum Leuchten bringt.

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Konzert am zweiten Weihnachtstag

Alte Musik, transkulturelle Impulse und Orientialismus Konzert am 26. Dezember 2025 um 17 Uhr   LANTANA CAMARA Sophia Aretz Traversflöte Amarilis Dueñas Viola da Gamba, Kamancheh Jonas Zschenderlein Barockvioline Jakob Wagner Laute Lantana Camara hat ein Konzert mit Werken zusammengestellt, die eines gemeinsam haben: Sie widmen sich dem aus damaliger Sicht orientalisch Anderem – seinem Klang, verschiedener Kulturen und musikalischen Praktiken. Daneben zeigt das Programm, dass sich europäische Komponisten vom Instrumentarium außereuropäischer Kulturen inspirieren ließen, wie etwa Giovanni Girolamo Kapsberger. Zu hören sind hier Stücke wie Telemanns Les Nations, in dem verschiedene Nationen und ihre kulturellen Eigenarten dargestellt werden oder Jean-Baptiste Lullys Marche pour la Cérémonie des Turcs.

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Das Duell – Beethoven – Wölfl

Große Sinfonien – kleine Besetzung Konzert am 26. Oktober 2025 um 17 Uhr   BAROCKENSEMBLE ALTERA PARS Polina Gorshkova Flöte Adrian Bleyer Violine Jesus Merino Ruiz Violine Priscila Rodrigues Cabaleiro Viola Angel Munos-Vella Viola Pavel Serbin Violoncello Eva Euwe Kontrabass Der zu seinen Lebzeiten höchst anerkannte Komponist und Pianist Joseph Wölfl und der drei Jahre ältere Ludwig van Beethoven haben sich in den Wintermonaten 1798/99 in Wien zu einem sogenannten Klavier-Duell getroffen. Der Ausgang des Duells war nicht ganz klar – es gab keinen Sieger, die Pianisten/Komponisten waren zu unterschiedlich. Wölfls Spielweise erscheint als apollonisch-klar im Gegensatz zu Beethovens dionysisch-unberechenbarem Ausdruckspiel, so ein zeitgenössischer Zuhörer. Nun haben die Mitglieder des Ensembles Altera pars in der British Library die Transkriptionen des Zeitgenossen G. Masi von Symphonien Wölfls und Beethovens für sieben Spieler gefunden, die vermutlich seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts nicht mehr aufgeführt wurden.

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EASTERN FLOWERS meets SANJEEV CHIMALGI

Konzert am 7. September 2025 um 17 Uhr   EASTERN FLOWERS TRIO Jarry Singla Klavier, indisches Harmonium, Arrangements Ramesh Shotham südindische und westliche Perkussion Christian Ramond Kontrabass Sanjeev Chimmalgi nordindischer Gesang Bei Jarry Singla EASTERN FLOWERS bedeutet dies konkret eine nicht zu ahnende Verflechtung von indischer Kunst- und Tempelmusik mit europäischem Jazz, aber auch mit Elementen des barocken Kontrapunkts oder mit den speziellen Oktavaufteilungen des Franzosen Olivier Messiaen. Seine beiden hoch renommierten musikalischen Begleiter haben ebenfalls indische Wurzeln. WDR Jazzpreis Gewinner Ramesh Shotham ist in Europa einer der meistbeschäftigten südindischen Jazz-Perkussionisten überhaupt, Christ an Ramond spielte mit Jazzlegenden wie Albert Mangelsdorff, Kenny Wheeler und Lee Konitz. 2013 lebte Jarry Singla als Stipendiat der Kunststiftung NRW für sechs Monate in Mumbai. Seither arbeitet das Trio mit herausragenden Musikern aus der Tradition der klassischen nordindischen Musik. Projekte mit dem spirituellen Sänger Sanjeev Chimmalgi führten u.a. zu einer Kooperation mit der Bigband des Hessischen Rundfunks.

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Verrückte Geschichten

Konzert am 18. Mai 2025 um 17 Uhr   ARCIS SAXOPHONQUARTETT Claus Hierluksch Sopransaxophon Ricarda Fuss Altsaxophon Anna-Marie Schäfer Tenorsaxophon Jure Knez Baritonsaxophon Fast wie ein Streichquartett ohne Streicher! Kreative Arrangements, kraftvolle Interpretationen und ein Hauch von Exzentrik, die klassische Musik nicht nur hören, sondern im ganzen Körper fühlen lässt. Im Zentrum steht das Saxophonquartett als einzigartige und frische Stimme in der Welt der klassischen Musik, das frei von jedem Schubladendenken ist und zu Experimenten und interdisziplinärer Zusammenarbeit einlädt. Das alles ist von jungen Menschen für junggebliebene Menschen gedacht und bringt viel frischen Wind nach Honrath. Bei ARTE waren sie schon 2016 die Stars von morgen und haben gerade den Klassiksommer Musikpreis gewonnen. Sie hören u.a. Werke von Johann Sebastian Bach, Dmitri Schostakowitsch, Nikolai Kapustin und Brad Mehldau, mal sinnlich, mal mitreißend, mal fesselnd, mal überraschend. Und immer mit dem Arcis-Twist.

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