Konzert am zweiten Weihnachtstag

Alte Musik, transkulturelle Impulse und Orientialismus Konzert am 26. Dezember 2025 um 17 Uhr   LANTANA CAMARA Sophia Aretz Traversflöte Amarilis Dueñas Viola da Gamba, Kamancheh Jonas Zschenderlein Barockvioline Jakob Wagner Laute Lantana Camara hat ein Konzert mit Werken zusammengestellt, die eines gemeinsam haben: Sie widmen sich dem aus damaliger Sicht orientalisch Anderem – seinem Klang, verschiedener Kulturen und musikalischen Praktiken. Daneben zeigt das Programm, dass sich europäische Komponisten vom Instrumentarium außereuropäischer Kulturen inspirieren ließen, wie etwa Giovanni Girolamo Kapsberger. Zu hören sind hier Stücke wie Telemanns Les Nations, in dem verschiedene Nationen und ihre kulturellen Eigenarten dargestellt werden oder Jean-Baptiste Lullys Marche pour la Cérémonie des Turcs.

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Klangwelten im Wandel

Konzert am 8. März 2026 um 17 Uhr   HANA Gyurim Kwak Violine Fuga Miwatashi Violine Simon Rosier Viola Tzu-Shao Chao Cello Das international ausgezeichnete Quartett HANA gilt als aufstrebende Stimme einer neuen Streichquartett-Generation. Zwei Musiker und zwei Musikerinnen, vier Nationalitäten – vereint in einem einzigen Klangkörper von beeindruckender Tiefe und Präzision. Der Name HANA steht nicht nur für Einheit (koreanisch) und Blüte (japanisch), sondern auch für das, was dieses Ensemble auszeichnet: musikalische Integrität, emotionale Intensität und ein feines Gespür für Klangfarben. Mit Auftritten in renommierten Konzertsälen in Großbritannien Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien und Kanada hat sich das Quartett auch international einen Namen gemacht. In diesem Konzert spannt HANA einen fesselnden Bogen vom klassischen Meister Joseph Haydn über die expressive Klang-sprache Ludwig van Beethovens bis hin zur radikalen Reduktion bei Anton Webern – ein Programm, das Gegensätze nicht nur vereint, sondern zum Leuchten bringt.

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Was weite Herzen füllt

Konzert am 19. April 2026 um 17 Uhr   Quartett am Ende der Zeit Naomi Binder Violine Roger Hanschel Saxophon Gero Körner Piano Attila Benkö Tuba Im Herbst 2022 fanden sich vier herausragende Künstler-persönlichkeiten unter dem Namen Quartett am Ende der Zeit zusammen. Ihre Mission: Grenzen überschreiten, Verbindungen schaffen und neue Klangwelten erschaffen. Die vielsaitige Expertise von Naomi Binder, einer österreichischen Geigerin mit japanischen Wurzeln, trifft auf Roger Hanschel mit seinen virtuosen Saxophonklängen und reichhaltigen Kompositionen. Gero Körners stilistische Vielfältigkeit am Klavier und seine feinsinnige Klangkultur zwischen Klassik und Jazz ist das Brückenglied zu den kammermusikalischen Wurzeln des aus Ungarn stammenden Tubisten Attila Benkö, der mit seinem Instrument neue Wege im Konzertdesign erschließt. Es entsteht ein einzigartiges Programm, das sich selbst als symphonischen KammerJazz bezeichnet. Hier verschmelzen Originalkompositionen mit innovativen Bearbeitungen bekannter Werke aus Klassik und populärer Musik. Mit Leidenschaft, Neugier, voller Emotion, Spielfreude und künstlerischer Hingabe schlägt das Quartett eine Brücke zwischen Barock und Beatbox, zwischen Klassik und Jazzimprovisation.

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Die drei großen „B“s der Musik: Beethoven – Brahms – Bartok

Konzert am 31. Mai 2026 um 17 Uhr   Ariadne Daskalakis Violine Joonas Ahonen Klavier Die Sonaten dieses Programms sind sehr unterschiedlich und jeweils ein Meisterwerk. Die lyrische Sinnlichkeit von Johannes Brahms‘ G-Dur Sonate steht der 2. Sonate von Bela Bartok gegenüber, die nach dem rhapsodisch verklärten ersten Satz in einen immer wilder werdenden Tanz mündet. Ludwig van Beethovens c-Moll-Sonate ist besonders dramatisch; sie zeigt neben einer dunklen Strenge aber auch Zerbrechlichkeit, Süße und Humor. Ariadne Daskalakis und Joonas Ahonen, beide Professoren an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und beide auf den internationalen Konzertpodien regelmäßig zu Gast, teilen ihre Leidenschaft für das breite Spektrum der musikalischen Sprache und die Ausdruckskraft dieser großartigen Werke.

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Beethovens Dialoge: Der Fall Kreutzer

Konzert am 6. September 2026 um 17 Uhr   Roger Morello-Ros Violoncello Vittoria Quartararo Klavier Meist dauert es nur wenige Sekunden, bis beim Hören klar wird, dass es sich um ein Stück von Beethoven handelt. Die Merkmale, die seinen Stil so einzigartig und originell machen, haben zweifellos auch viele Klischees über den Komponisten befeuert. Aus heutiger Sicht kann man damit spielen und weitere Reflexionen über Beethovens Themen anregen. In diesem Konzertprogramm werfen das Cello-und Klavierduo Morelló-Quartararo und der zeitgenössische Komponist Wulfin Lieske ein neues Licht auf eines der ikonischsten Stücke, die Beethoven je geschrieben hat: die Kreutzer-Sonate. Diese Musik ruft heute eine Vielzahl von Assoziationen, Einflüssen, Dialogen und Anwendungen hervor, die von Literatur über Kino bis hin zum Theater reichen. Die drei Musiker*innen haben ihre eigene Interpretation eines Stücks entwickelt, das in der klassischen Musik-tradition zu einem echten Fall geworden ist. Sie erreichen dies, indem sie die Regeln biegen, Beethovens Musik vom Geigen- in den Cellobereich transponieren und sie dann durch Lieskes Welt zu einer zeitgenössischen Komposition umgestalten. So entsteht ein neuer Beethoven innerhalb Beethovens, der die Kette der Kreutzer-Experimente ergänzt.

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Bilder einer Ausstellung

Konzert am 11. Oktober 2026 um 17 Uhr   Trio SpiegelBild Vadim Baev Akkordeon Konstantin Zvyagin Klavier Xavier Larsson Saxophon Das Trio SpiegelBild in der außergewöhnlichen Besetzung mit Saxophon, Akkordeon und Klavier wagt einen erfrischenden Blick auf klassische Musik und präsentiert berühmte Werke in überraschend neuen Klangfarben. An den Tasten ergänzen sich zwei junge Absolventen der renommierten Moskauer Gnesin Musik-Akademie: Konstantin Zvyagin und Vadim Baev. Die begeisterte Resonanz des Publikums und ihre Begegnung mit dem Saxophonisten Xavier Larsson inspirierte sie zur Gründung des Trios SpiegelBild, das weltbekannte Werke beeindruckend bearbeitet und ihnen eine neue künstlerische Bedeutung verleiht. Neben der Suche nach Originalwerken für diese ungewöhnliche Besetzung arbeitet das Trio mit Sitz in Köln, kontinuierlich an der Neuvertonung klassischer Werke sowie an Kompositionen zeitgenössischer Künstler. In dem Honrather Konzert kommen die Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky (1839 – 1881) zu Gehör sowie Werke von Robert Schumann u.a.  

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